Ziele und Pläne für die Zukunft

Allgemeine Ziele
  • Rettung vor einem Leben auf der Straße

Allein durch die Aufnahme von Kindern, deren Eltern gestorben sind, gelingt es, diese vor einem Leben auf der Straße zu bewahren: vor körperlicher und seelischer Verwahrlosung, vor Kriminalität, Prostitution und Drogenkonsum und damit – ohne zu dramatisieren – sogar Rettung vor dem Tod.

  • Eine gute Ausbildung

In Zusammenarbeit mit den Schulen wollen wir den Malaika-Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen, die sie dazu befähigt, einen Beruf zu erlernen bzw. weitere ergänzende Bildungswege einzuschlagen. Durch die Übertragung von Pflichten und mit Hilfe regelmäßiger Diskussionsrunden zu alltäglichen Problemen möchten wir sie zu selbstbewussten, selbstständigen und verantwortungsbewussten Erwachsenen erziehen. Zusätzliche Angebote in den Bereichen Sport und Kunst sowie liebe- und rücksichtsvolle Umgangsformen ergänzen die Förderung und Entwicklung der Kinder. Nicht zuletzt bekommen sie in Computer-Kursen die Möglichkeit, eine gewisse Kenntnis in Datenverabeitungsprogrammen zu erlangen.

  • Ernährung und Gesundheit

Zu Beginn des Jahres 2008 wurde ein Speiseplan entworfen mit landestypischen Gerichten, der alle Anforderungen einer hochwertigen und ausgewogenen Ernährung erfüllt.

Angebote für Reihenuntersuchungen werden selbstverständlich angenommen, und es erfolgen alle gebotenen Impfungen.

  • Sicherheit

Es ist wichtig, den Kindern ein sicheres Zuhause zu bieten, was wir durch folgende Vorkehrungen erreichen: Gitter an Fenstern und Türen, einen Nachtwächter je Grundstück, eine Alarmanlage und gute Kontakte zur örtlichen Polizei.

Pläne für die Zukunft

Wir wünschen uns schon seit längerer Zeit einige Dinge:

  • Eine größere Küche
  • Ein Gewächshaus
  • Ein Viel-Zweck-Haus.

Alle drei Projekte sind wichtig. Da wir uns aber vorgenommen haben, unseren „Spendentopf“ möglichst nicht zu sehr zu strapazieren, haben wir diese drei Projekte mehrmals zurückgestellt. Ob eins der Projekte nun 2019 umgesetzt werden kann, wissen wir noch nicht genau. Unser Team ist sehr flexibel und arbeitet auch unter schwierigen Bedingungen.

Eine größere Küche:

Was wir haben, ist eine ganz normale Familienküche, 4 x 4.5 Meter. So wurde das Haus vor ca. 30 Jahren konzipiert. Als wir das Grundstück mit Rohbau kauften, musste die Küche ausreichen. Wir haben Hängeschränke und eine Abwaschwanne mit Abtropfbrett eingebaut. Dazu gibt es einen niedrigen Tisch für einen zweiflammigen Gaskocher, auf dem zwei imposante Kochtöpfe Platz haben.

2016 haben wir eine zusätzliche Außenstelle in Form einer kleinen Wellblechhütte eingerichtet. In dieser Zusatzküche wird Wasser erwärmt und Ugali (Maisbrei) und Gemüse gekocht. Auch Schnippelarbeiten, Kartoffelschälen und Erbsenpulen können draußen erledigt werden.  Angebaut wurde außerdem ein zweites Abwaschbecken mit Ablaufbrett.

Für die Bewältigung der Essensmengen und täglich anfallenden Arbeiten wäre eine größere Küche eine große Erleichterung!

Gewächshaus

Wir hätten gerne ein Gewächshaus, da wir es für sehr wichtig halten, dass bei Malaika viel frisches Gemüse, wenn möglich aus eigenem Anbau, verarbeitet wird.  Peter Wangai baut auf unseren beiden Äckern Karotten, Sukuma wiki, Kohl, Lauch, Zwiebeln, Broccoli und anderes an. Allerdings kommt es manchmal leider zu Ernteausfällen: aufgrund der Wetterlage- entweder zu viel oder zu wenig Regen- oder wegen der natürlichen Gartenbewohner- Würmer, Schnecken und Insekten!

Um von solchen Launen der Natur unabhängiger zu werden, wäre ein Gewächshaus eine große Hilfe.

Multifunktionsraum

Unsere 24 Kinder haben gemeinsam nur einen Spielraum von ca. 4 x 4,5 Meter. Bei sonnigem Wetter können die Kinder zwar draußen spielen, aber leider gibt es in der Regenzeit zu wenig Platz zum Spielen, die Kinder müssen in den Essraum ausweichen. Allerdings müssen hier dann auch Hausaufgaben erledigt werden.

Ein Multifunktionsraum mit einer flexiblen Trennwand gäbe uns mehr Raum – zum Spielen und Arbeiten, Tanzen, Musik machen und Theaterspielen und und und…