Neuigkeiten aus Deutschland!

Ausnahmsweise kommt heute einmal ein Posting aus Deutschland. Wir wollen euch unsere zwei neuen Vorstandsmitglieder vorstellen, die wir in der letzten Mitgliederversammlung gewählt haben.

Sandy Hoffmeister, 46 Jahre, ist selbstständige Gastronomin in Goslar und seit 10 Jahren mit Herz aktiv bei Malaika dabei.
Emily Angst, 23 Jahre, ist Physiotherapeutin und seit ihrem
Praktikum bei Malaika 2016 aktiv bei Malaika dabei.

ZURÜCK ZUR SCHULE

Hallo Malaika, Grüße von Njoro und von der ganzen Malaika-Truppe! Die Schulen haben jetzt geöffnet und alle Kinder und Jugendliche gehen wieder zur Schule. Die Virusfälle sind zurückgegangen, so sagt die Presse, wurden jedoch nicht mehr gemeldet. Wir sind also immer noch vorsichtig. Trotzdem war der Schulanfang ein toller Event.

Mary und die neuen Kinder sind bereit für einen Neuanfang in der Schule
Die kleinen Kinder freuen sich darauf, mitzumachen
Auralian hatte die Chance, mit Elijah mit einem Motorrad zu fahren.
 

Vielen Dank, Freunde, und verfolgt weiterhin unserer Homepage!

John

AURALIAN – DAS LUSTIGE MÄDCHEN!

Hallo, Malaika-Freunde! Grüße aus Njoro! Wir bereiten uns auf die Schuleröffnung vor, nachdem die Regierung angekündigt hat, dass die Fälle in Covid zurückgehen.

Heute informieren wir euch über die 12jährige Auralian. Sie wurde –  zusammen mit ihrem jüngeren Bruder – von einer alleinerziehenden Mutter geboren, die auch psychologisch Schwierigkeiten hat. Sie ließ ihre Kinder oft allein. Auralian ging gelegentlich zur Schule, die Lehrer und Lehrerinnen hatten oft Schwierigkeiten mit ihr. Wir haben später, als sie zu uns kam, erkannt, dass sie Lese- Rechtschreibschwierigkeiten hat. Die Schulnoten waren entsprechend schlecht. Sehr pfiffig ist sie immer gewesen. Wenn ihr was nicht passte, lief sie davon.

Die Mutter kam – wie die Lehrer –  nicht klar mit ihr. Die Tochter wurde oft von der Mutter geschlagen. Als es Auralian zu viel wurde, lief sie oft davon. Die Ämter brachten sie zu Malaika, wo sie sich gut entwickelte. Auf Wunsch der Behörden wagten wir nun, dass sie die Ferien bei ihrer Mutter verbringen könnte. Kurz danach gab es Alarm: Die Mutter hatte sie aus Wut dermaßen „vermöbelt“, dass ihre Arme und Hände gebrochen wurden.

Sie wurde ins Hospital eingeliefert.

Auralian im Krankenhaus
Hände verbunden

Die Mutter wurde ins Gefängnis gesteckt und ist immer noch dort. Das Mädchen erholt sich jetzt und ist bereit, zur Schule zu gehen und hat seinen Sinn für Humor wiedererlangt.

“HÄNSEL UND GRETEL” – arme Kinder!

Hallo, Malaika-Freunde! Grüße aus Njoro!

Heute berichten wir über zwei Kinder – den Jungen E. und seine Schwester M. -, die seit drei Monaten bei Malaika leben. Hier könnt ihr sie sehen:

Zerrissene Schuhe und traurige Gesichter. Der Junge ist 14 Jahre alt, die Schwester ist elf Jahre alt. Die Mutter brachte nach und nach 10 Kinder zur Welt. Anscheinend hatte sie nie einen Ehemann. Wir wissen noch nicht so viel über die Situation. Die Mutter gab die meisten ihrer Kinder an Verwandte, E. und M. kennen nur zwei Geschwister: Ein Mädchen ist im Kinderheim, ein jüngerer Bruder ist bei einer Tante. Die anderen 6 Geschwister haben E. und M. nie gesehen.

Immer wieder rannten E. und M. weg und schliefen vor den Supermärkten. Manchmal tauchten sie bei Verwandten auf, was aber nicht lange dauerte. Dann waren sie wieder auf den Straßen von Nakuru, machten aber auch lange Märsche außerhalb der Stadt. Sie waren manchmal in der Schule, aber – wie John sagt – sie wissen wirklich nichts. Nichts bleibt hängen. Wie E. ein Schulzeugnis für 4. Klasse erhielt, ist unserem Team ein Rätsel. Immer wieder verschwanden sie, wenn es zu Konflikten mit Klassenkameraden oder Verwandten kam. Wurde eines der Kinder krank, versteckten sie sich! Das ist auch schon bei Malaika passiert.

Das Team hat nicht den Eindruck, dass die beiden nicht lernen können, aber es gibt Blockaden. Es wird eine Menge psychologischer Anstrengungen erfordern, bis wir ihnen wirklich helfen können. Die ersten Schritte sind getan: strahlende Gesichter!! Schaut euch diese Fotos an: E & M sind jetzt glücklich und vergnügt und machen sogar Hausaufgaben.