Unser begabtes Mädchen ELIZABETH!

Halle, liebe Malaika-Freunde! Grüße aus Njoro! Diese Woche präsentieren wir Elizabeth, die eines unserer Kinder ist. Sie ist 16 Jahre alt und gilt als ein besonderes Talent. Jetzt lernt sie in einem College, wie man ganz professionell kenianische Frisuren zaubert. Schon letztes Jahr hatte sie allen unseren Mädels und Frauen regelmäßig die Frisuren – zur Freude der “Kunden” kostenlos – gemacht. Die Kenianerinnen haben nur kurze strubbelige Haare, und die künstlichen Haare aller Farben sind die Methode, mit der die Friseurinnen zaubern.

Nun schrieb sie mir – Kristiane – kürzlich einen Bericht, der mich beeindruckte. Vielen Dank beim Lesen und folgt unserer Homepage!

Kristiane

Liebe Mama Malaika.

Wie geht es dir? Ich hoffe es geht dir gut. Wie ist es in Deutschland? Hier in Kenia geht es uns gut, trotz des Corona-Virus, das mit hoher Geschwindigkeit zunimmt.

 Ich freue mich, dir mitteilen zu können, dass ich im November letzten Jahres in meine Schule gekommen bin. Aber wegen des Corona hat der Präsident alle Schulen geschlossen und jetzt bin ich zu Hause – ich meine: in Malaika. In Kenia hat der Präsident in einigen Landkreisen erneut einen Downlock verordnet, zum Beispiel in Nakuru, Nairobi, Machakos, Kajiado. Die Regierung stuft sie als “rote Bezirke” ein, da das Corona mit hoher Geschwindigkeit zunimmt. Der Impfstoff ist bereits in Kenia, aber es scheint, dass einige Bürger ihn nicht verwenden wollen, weil sie das Impfen fürchten! Ich weiß nicht warum.

Sind die Bürger in deinem Land bereit, sich impfen zu lassen? Wurdest du auch geimpft? Steigt das Corona-Virus in seinem Land immer noch mit hoher Rate? In Kenia nimmt es zu, weil die Menschen die Regeln nicht befolgen: Sie desinfizieren sich nicht und tragen keine Masken.

Die Schule, der ich beigetreten bin, heißt Vera Technical College. Ich bin sehr glücklich, weil ich jetzt viele Dinge weiß, besonders wenn es um den Beruf Friseur geht.

…. – Privat- …. Hier zu Hause helfe ich den Tanten bei der Arbeit – in der Küche und auch bei den kleinen Kindern. Ich übe auch mit Kindern, um das Friseurhandwerk zu perfektionieren. Ich wünsche dir eine gute Zeit in Deutschland …

Bleib gesund! Viel Liebe von der Familie Malaika. 

VON ELIZABETH (16 Jahre)

DER VIRUS HAT WIEDER ZUGESCHLAGEN!!!!!!

Hallo, liebe Malaika-Freunde! Grüße aus Njoro! Die Fallzahlen sind wieder gestiegen, sodass die Schulen im Bezirk Nakuru geschlossen sind. Fast alle Kinder sind jetzt zu Hause – für fast 2 Monate. Einige unserer Kinder sind bei Verwandten. Die meisten Aktivitäten im Land sind gelähmt. Zum Glück hatten David, Emmanuel und Joyce ihre Abschlussprüfungen gerade noch abgeschlossen, sonst  hätten ihre Prüfungen verschoben werden müssen. Wir beschäftigen die Kinder mit Aktivitäten, Lernen und Spielen. Wir hoffen, dass die Regenfälle bald nachlassen und die Ausgangssperre entfernt werden kann. 
Vielen Dank für eure Unterstützung und folgt  weiterhin unserer Homepage!  Kristiane ist immer noch in Deutschland.
John

Hier kommt noch Kristiane dazu! Ich bin noch immer in Deutschland und warte, dass ich eine Impfung bekomme. Das scheint sich hinzuziehen! Ich erfahre allerdings einiges von Njoro. Manager Margaret hat sich bisher mit ihrem  Team fantastisch geschlagen. Wir haben in den letzten Monaten viele neue Kinder bekommen, die ich – wie auch ihr – noch gar nicht persönlich kenne. Ich bin sehr neugierig auf die Jungs und Mädchen. Vor 3 Tagen bekam ich Briefe von David, Immanuel und  Joyce. Sie hatten gerade ihre Abschlussprüfungen nach Klasse 8 beendet. Nun drücken wir ihnen – wie das Team und ich – die Daumen. Ein kleiner Junge schrieb mir ebenfalls und erzählte von seinem schrecklichen Leben als Straßenjunge. Er fühlt sich bei Malaika wie neu geboren. Ein anderes 16jähriges Mädchen beschrieb ihr Leben mit ihrem schrecklichen Vater. Sie schrieb, dass sie  nun aufatmen kann. Sie ist sehr dankbar, dass sie bei uns
leben kann.

Wenn ich wieder in Njoro bin, werde ich einen ausführlichen
Monatsbericht schreiben – versprochen!! Bleibt alle gesund! Kristiane

 

Hilfstag

Hallo Malaika Freunde! Grüße aus Njoro! Die Ferien kommen sehr bald. Die Kinder machen ihre Prüfungen. Die Schulen werden bald geschlossen. Dies ist der längste und ungewöhnlichste Schulurlaub in diesem Jahr. Das liegt daran, dass der Virus den Schulkalender geändert hat. Trotzdem sind die Kinder aufgeregt und spielen und haben Spaß. Dieses Wochenende hatten sie verschiedene Aktivitäten wie Spiele, Kochen und Wäsche waschen. Es war ein lustiger Tag. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und folgen Sie unserer Homepage mit weiteren Neuigkeiten. Kristiane wartet noch auf eine Impfung in Deutschland.
John

Maisbunker

Hallo Malaika-Freunde,Liebe Grüße aus Njoro, letzten Monat haben wir einen Maislagertank namens Silo gekauft. Dies hilft uns, Mais auch während der Trockenzeit zu lagern, wenn kein Mais verfügbar ist. Mais ist das Hauptnahrungsmittel in Kenia. Es macht Lebensmittel wie “Githeri”, eine Mischung aus Mais und Bohnen. “Ugali”, geriebener Mais, ist auch in Kenia ein weit verbreitetes Lebensmittel. Wir sind jetzt zuversichtlich, dass wir zu Hause genug zu essen haben werden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und folgen Sie unserer Homepage für weitere Neuigkeiten. Kristiane ist immer noch in Deutschland.
John

Glückliche neue Jungs !!!

Hallo, Malaika Freunde! Es ist lange her, dass wir uns auf der Homepage gemeldet haben. Entschuldigung, leider hatte unsere Homepage ein Problem. Wir haben das Glück, neue Kinder zu haben: Zwei Jungen wurden!von den Straßen gerettet. Die Jungs sind sehr lustig und lernbegierig. Sie zeigten ihre Talente ohne Hemd! Eine sehr lustige Szene!!

Unsere Homepage ist wieder OK, bitte folgt für weitere Informationen

John & Kristiane

Wenn’s Weihnachten ist …

Liebe Malaika-Freunde, wir sind eine verschworene Gruppe:

wir – die kenianischen Kinder – viele sind verloren,

wir – das kenianische Team – das ihre Kräfte einsetzen,

wir – die kenianischen Spender,

wir – die deutschen Spender*innen, die einen Teil ihres Geldes abgeben,

wir – die an Charity Interessierten,

wir – diejenigen, die in unsere Malaika-Kinder „verliebt“ sind,

wir – die an uns denken und uns motivieren,

wir – die für die Kids beten, dass alles gut wird – trotz Alkoholikereltern,      trotz gestorbener Eltern – oft wegen des HIV-AIDS-Virus, etc… 

Bleibt uns bitte treu bei unserer Arbeit! Wir suchen momentan nach einem Weg, wie wir mehr Kindern und Jugendlichen bei der Ausbildung helfen können, ohne dass sie bei Malaika einziehen. Versöhnung von Eltern und Kindern ist vielleicht manchmal hinzukriegen.

Danke an euch! Wir wünschen schöne Weihnachten!

John und Kristiane

Ein Schacht wird gebuddelt!

Schon länger brauchen wir Malaikaner einen neuen Schacht für den Abfluss von Wasser! Nun, wo es ruhiger wurde im Kinderheim, haben die tapferen Männer gebuddelt. Meter um Meter geht es tiefer runter: 120 m Länge, 2,50 Meter Breite und 10 Meter Tiefe – das ist das Ziel

Mittlerweile sind es schon 9 Meter. Ich würde wohl Panik kriegen da unten! Die Aktiven sind Wangai und Njenga. Mit einem breiten Deckel ist sicher gestellt, dass das Temperament der Lütten nicht überschießt.

Wir grüßen unsere tollen Arbeiter! Bald seid ihr am Ziel! Dann kann die Vorweihnachtszeit beginnen!

Wir danken euch! John und Kristiane (nur aus der Fotoperspektive)

Der Alltag kehrt ein …

Bei Malaika ist es nicht stumm geworden. Die Kinder, die keine Verwandten haben, oder deren Verwandte nicht imstande sind, den Kids eine sichere Situation zu bieten, leben weiterhin bei uns. Sie waren zunächst traurig, als viele Malaikafreunde in die Ferien geholt oder gebracht wurden. Aber was soll’s? Sie werden sich dran gewöhnen müssen. Ein Knüller kam von Kago, der zwei Rollwagen organisiert hatte. Ein Jubel, als sie nun ihre Kumpels herumziehen oder herumschieben konnten! Lebenskünstler – die Kleinen!

Lieben Gruß von den Betreuern und dem Management, die dafür sorgen, dass die Lage stabil bleibt. Gruß auch von weiter weg auch John und Kristiane!!

DANKE!!!

“Es haben sich spontan zwei Spenderfamilien gemeldet, die je einen
Beamer spenden möchten. Wir sind sehr dankbar und glücklich! Unsere
Arbeit auf diesem Feld kann nun weitergehen! DANKE!!!”

Good-bye, Malaika!!

Nun ist der Tag gekommen, an dem ich mich von Malaika verabschieden muss. Angekommen in Nairobi war ich am 06.01.2020, und ich stürzte mich in das Malaika-Gewimmel. Es war wunderbar! Alles rollte wie gewohnt, bis der Virus auch Afrika in den Griff nahm. Unser Malaika-Mitglied Sandy besuchte uns noch Mitte März, aber Angst und Unsicherheit verbreitete sich. Alle, die einen Fernseher hatten, hingen an den Kenya-NEWS. Social distance begann. Alle merkten: Das wurde nun wirklich gefährlich. Sandy zum Airport, Abstand von Touristen, erstmals wurden Schulen geschlossen. Ein Meeting nach dem anderen: Wie können wir uns schützen?? Ich schlug ein Quarantäne-System vor. Umzug am 1.April. Die Jungs in Compound 2 wurden umgesiedelt zu C 1: Das Wohn- und Esszimmer wurde das Schlafzimmer für 4 Mädchen. Das Personal wurde händeringend gebeten, in die Quarantäne mit einzusteigen. Es klappte! Toll! Wir wurden von außen betreut von den Nicht-Quarantänisten. Mahlzeiten und Einkäufe wurden organisiert. Alles lief perfekt! Gute 6 Monate lebten wir abgeschottet. Es war wunderbar! Ja, wunderbar! Unser Tagesprogramm wurde aufgemotzt. Viele, viele Angebote. So haben wir wunderbar gelebt. BIS HEUTE! Viele Kinder gehen nun wieder zur Schule, andere ziehen um zu Verwandten. Wohl 15 Kinder bleiben bei Malaika. Das Personal macht schichtweise Urlaub – wichtig nach so anstrengenden Monaten. 

Mein Flieger bringt mich nach Deutschland. Da sieht es auch nicht rosig aus. Was für Zeiten!

Lieben Gruß von John und Kristiane! Bis demnächst! Alles Gute!!