Der Alltag kehrt ein …

Bei Malaika ist es nicht stumm geworden. Die Kinder, die keine Verwandten haben, oder deren Verwandte nicht imstande sind, den Kids eine sichere Situation zu bieten, leben weiterhin bei uns. Sie waren zunächst traurig, als viele Malaikafreunde in die Ferien geholt oder gebracht wurden. Aber was soll’s? Sie werden sich dran gewöhnen müssen. Ein Knüller kam von Kago, der zwei Rollwagen organisiert hatte. Ein Jubel, als sie nun ihre Kumpels herumziehen oder herumschieben konnten! Lebenskünstler – die Kleinen!

Lieben Gruß von den Betreuern und dem Management, die dafür sorgen, dass die Lage stabil bleibt. Gruß auch von weiter weg auch John und Kristiane!!

DANKE!!!

“Es haben sich spontan zwei Spenderfamilien gemeldet, die je einen
Beamer spenden möchten. Wir sind sehr dankbar und glücklich! Unsere
Arbeit auf diesem Feld kann nun weitergehen! DANKE!!!”

Good-bye, Malaika!!

Nun ist der Tag gekommen, an dem ich mich von Malaika verabschieden muss. Angekommen in Nairobi war ich am 06.01.2020, und ich stürzte mich in das Malaika-Gewimmel. Es war wunderbar! Alles rollte wie gewohnt, bis der Virus auch Afrika in den Griff nahm. Unser Malaika-Mitglied Sandy besuchte uns noch Mitte März, aber Angst und Unsicherheit verbreitete sich. Alle, die einen Fernseher hatten, hingen an den Kenya-NEWS. Social distance begann. Alle merkten: Das wurde nun wirklich gefährlich. Sandy zum Airport, Abstand von Touristen, erstmals wurden Schulen geschlossen. Ein Meeting nach dem anderen: Wie können wir uns schützen?? Ich schlug ein Quarantäne-System vor. Umzug am 1.April. Die Jungs in Compound 2 wurden umgesiedelt zu C 1: Das Wohn- und Esszimmer wurde das Schlafzimmer für 4 Mädchen. Das Personal wurde händeringend gebeten, in die Quarantäne mit einzusteigen. Es klappte! Toll! Wir wurden von außen betreut von den Nicht-Quarantänisten. Mahlzeiten und Einkäufe wurden organisiert. Alles lief perfekt! Gute 6 Monate lebten wir abgeschottet. Es war wunderbar! Ja, wunderbar! Unser Tagesprogramm wurde aufgemotzt. Viele, viele Angebote. So haben wir wunderbar gelebt. BIS HEUTE! Viele Kinder gehen nun wieder zur Schule, andere ziehen um zu Verwandten. Wohl 15 Kinder bleiben bei Malaika. Das Personal macht schichtweise Urlaub – wichtig nach so anstrengenden Monaten. 

Mein Flieger bringt mich nach Deutschland. Da sieht es auch nicht rosig aus. Was für Zeiten!

Lieben Gruß von John und Kristiane! Bis demnächst! Alles Gute!!

 

RIP – REST IN PEACE !!!

Vor 3 Monaten entdeckte unsere Managerin Margaret in Nakuru ein stabiles metalliges „SECOND HAND“-Spielauto. Großer Jubel im Lager der kleinen Jungs und Mädchen. Dieses geile Rennauto war der Star! Aus meiner pädagogischen Sicht war es ein Teil, das die Zusammenarbeit enorm förderte: Ein Kind saß drin in königlicher Pose, brauchte aber zum Transport diverse motivierte Schieber. Grund:  die Kette, die man zum Selberfahren brauchte, war nach den ersten 3 Tagen kaputt. Vor dem Start wurde natürlich immer heftig gekämpft! Aber – wie gesagt – dieses Spielzeug war pädagogisch hochkarätig! Es gab immer eine Entscheidung 

Nun – nach drei Monaten – hat „das Ding“ – wir nennen es nicht mehr AUTO (CAR) – seine Lebensgeister verloren. REST IN PEACE!  RUHE IN FRIEDEN!

Tatsächlich wurden nicht besonders viele Tränen vergossen. Eine sehr attraktive Alternative war schnell im Store 5 gefunden: ein Karren, der ursprünglich dem Transport von Hunden gedient hatte – wenn auch nur kurz. Er war Malaika vor vielen Jahren gespendet worden. Dieses – nennen wir es „Teil 2“ – wurde ein würdiger Nachfolger. Würdig – weil ebenfalls pädagogisch erste Klasse. Die soziale Qualifikation des „Teil 2“ war unbestritten hoch.

Wie ihr unschwer in den Fotos erkennen könnt, geht „Teil 2“ schon deutlich auf die Rente zu. Wir hoffen, dass dieses „Teil 2“ aus Liebe zu den Kindern noch etliche Überstunden machen wird. Bis zum Schulbeginn muss „Er/Es“ unbedingt durchhalten. Dann darf auch „Teil 2“ in Frieden einschlafen.

Kristiane und John

KONKURRENZ FÜR GIZEH!!

NEWS aus  NJORO, Kenia!“

Neuerdings macht Kenia den Ägyptern enorme Konkurrenz in Sachen Bau von Pyramiden. In dem kleinen Dorf  Njoro (Kenia) werden seit kurzer Zeit eindrucksvolle Pyramiden gebaut!

Die Königin Nduta lobt und preist die Erstellung der Konstruktionen – sie legt manchmal sogar Hand an! Böse Feinde zerstören gelegentlich die gerade beendeten Super-Pyramiden, was immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen führt. Die Arbeiter können es nicht ertragen, dass die Königin und ihre kleine Tochter Mary leiden und Tränen vergießen.

(SOLCHE  UNTERGEBENE  HÄTTE  ICH  AUCH  GERNE!!)

Gruß von Kristiane und John

Hier sehen Sie die Königin Nduta beim Einsatz!
Auch die liebliche Tochter der Königin Nduta – Mary – ist sich nicht zu schade: Sie hilft dem fleißigen Volk bei den Re-Konstruktionen der Pyramiden.
Hier sehen Sie, wie das fleißige Volk hochmotiviert die Königin (links) unterstützt!

FUSSBALLFREUDEN AUF AFRIKANISCH!

John und mir ist aufgefallen, dass wir euch Besuchern auf der Homepage noch nie unsere fulminanten Malaika-Fußballer vorgestellt haben. Heute begnügen wir uns erst mal mit einigen der Superspielern und Superspielerinnen und ihren Besonderheiten. Afrika – also auch Kenia  – hat meines Erachtens einen sehr großen Vorteil vor anderen Kontinenten: Die Menschen sind enorm kreativ und auch genügsam. Dafür sind hier fünf eindrucksvolle Beispiele:

  1. Da sind zunächst die Fußbälle, die sie benutzen: groß oder klein, prall oder schlapp, farbig oder in apartem Grau.
  2. Die zweite Sonderheit sind die Trikots: Neben T-Shirts gibt es Küchenschürzen, und Schuluniformen in lila, rot oder grün, Winterpullover, Ballettröcken und aufgerissene Glitzerblusen.
  3. Was bei mir besondere Bewunderung hochschießen lässt, ist die Großzügigkeit bei den Geschlechtern: Jungen und Mädchen dürfen im selben Team auf dem Rasen mitspielen! WOW!
  4. Und noch was Erstaunliches! Beim Alter gibt es keine Grenzen!! Egal ob 5 oder 50 Jahre – alle schruppen mit!
  5. Und dann noch dieses dicke Ding: Sie würden auch ein(e) “mzungu“ (Ausländer/in) ins Team kommen lassen!! Soll ich es mal testen?

Liebe Grüße

John und Kristiane

PS: Wir produzieren ca. einmal im Monat einen “Malaika Monatsbericht” mit allen Ereignissen der letzten Wochen. Wer von euch interessiert ist, schreibe mir bitte eine Email! Ich kann euch eine Profassung schicken. Kri

….schon kaputt nach dem ersten Match!!!
……. Fast tot, aber noch benutzt!!!!!
Beten oder konzentrieren???
Früh übt sich, was ein Champion werden will!!
…. Hey, Auma!! Du bist auf der falschen Party!!!
Vom Abwaschdienst direkt zum Fußballfeld!

… UND IMMER WIEDER PUTZTAG!!

Mit unausweichlicher Regelmäßigkeit erwischen wir unsere Malaikaner  und Malaikanerinnen zum großen PUTZTAG! Denkt nicht, dass unsere Kids sich danach reißen würden, aber Spaß macht es dann doch wieder: In drei Kolonnen werden die Heinzelmännchen und – frauchen eingeteilt:

  • die Küche
  • der Garten
  • die Teppiche!

Und wenn ihr denkt, unser System wäre langweilig, so habt ihr euch getäuscht!

  • Auch Jungen in die Küche!!
  • Auch Mädchen auf den Acker!!
  • Auch Teppichreinigung für die Jüngeren!

Aus der Küche tönt dann rhythmisch die Topfreinigungsband! Von der Shamba wird gesungen! Und die Teppiche werden – je nach Muckis – mit relativer Wucht verkloppt! So lustig kann ein Malaika-Helping-Day klingen!

Mit lieben Grüßen aus Njoro!

Kristiane und John

DIE MALAIKA – HIRNE KOCHEN!!

Heute bekommt ihr Malaika-Freunde einen Einblick in unsere Malaika-Werkstatt:

  Gehirn-Werkstatt am Vormittag:

Gruppe 1 > Alter ab 3 bis 5 Jahren > Chefin: Aunty NjeriLernwelt: Singen, Spielen, Lachen, Zählen, Sprache Englisch.                        

Gruppe 2 > Alter ab 5 bis 8 Jahren > Chef: Uncle John Lernwelt: Lesen, Rechnen, Schreiben, Umwelt, Puzzle, Freunde Ärgern, Mund Halten plus Konzentrieren!

 Gruppe 3 > Alter ab 10 bis 13 Jahren, > Chef: Uncle Kamau Lernwelt: „Pauken für die Schulen: dicke, fette Bücher durchackern (kenianischer Stil) 

 Gruppe 4 > Alter gemischt > Spezialgruppe: wechselnde Kunden! Chefin: Sharifa  

Gruppe 5 > Alter von 12 bis 18 Jahren, Chefin: Mama Malaika Lernwelt: „Deutschkurs mit Spaß“, Nebenfach: „Konzentrieren, originell Sein, Tricks Einüben“!  

Demnächst eröffnen wir für euch die Welt der Malaika-Nachmittage!

„Malaika-Groß und Klein“ wünschen euch ebenfalls die Eroberung einer neuen Welt!  

Kristiane und John

 

 

GROSSE ÜBERRASCHUNG!!

Schon früher hatten wir Erwachsenen in Malaika gegrübelt, wie wir den jüngeren Kids eine Attraktion zum Spielen im Garten besorgen könnten. Ich dachte an die Zeiten, als unsere  Kinder noch wirklich „Kinder“ waren: Sie hatten einen großen Sandkasten, in dem sie selbstvergessen und stundenlang Kuchen backten, mit Wasser patschten sowie Häuser und Landschaften konstruierten. Wie kommen wir in Kenia an Sand – an silbernen weißen pulverisierten Sand??? Nach Mombasa fahren und die Beach abräumen? Ging nicht, weil das Klauen von Sand streng verboten ist. Aus der Traum! 

Eines Morgens – vor zwei Wochen – gab es eine tolle Überraschung: Schaut euch auf den Fotos um! Roter Sand! Details werden nicht verraten.  

Seit dem Tag ist der Malaika-Garten ein Paradies für unsere Jüngsten! 

Kristiane und John

 

EIN HIGHLIGHT!

Neulich gab’s bei Malaika eine Aufräum-Aktion. Und was fanden die Jugendlichen? All unsere Zelte, die wir schon vor Jahren auf dem Dachboden zur Ruhe gelegt hatten.

Nun erwachten die Zelte aus ihrem Tiefschlaf und es entstand ein herrliches „Wüstenlager“. König –  oder Königin? – der Wüste war das große weiße Zelt! Der Ruf nach einer Übernachtung in der Sahara hallte über das Gelände. Zwar gab es nur einen grünen Rasenboden und keinen weißen Wüstensand, auch keine majestätischen Kamele, sondern nur eine weiße Katze, die sich für unser Zeltlager interessierte, aber die Fantasie schaffte fast alles.

Nur die nächtliche Kälte trieb unsere Abenteurer aus den Zelten und direkt in ihre warmen Betten.

Trotzdem: Es war sooo schön!

A HIGHLIGHT! Recently there was a cleanup campaign at Malaika. And what did the young people find? All our tents that we had put to rest in the attic years ago.Now the tents awoke from their deep sleep and a wonderful “desert camp” was created. King – or queen? – of the desert was the big white tent! The call for an overnight stay in the Sahara reverberated across the site. There was only a green lawn floor and no white desert sand, no majestic camels, just a white cat who was interested in our tent camp, but the imagination did almost everything.Only the nightly cold drove our adventurers out of the tents and straight into their warm beds.Still: it was sooo nice!